Arbeitskreis Politik und Geschlecht

in der

Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft



Die Buchreihe des AK

Beim VS Verlag für Sozialwissenschaften (vormals Leske + Budrich) erscheint unsere Buchreihe ”Politik und Geschlecht”, in der unter der Regie des Arbeitskreises Bücher zur feministischen Politikwissenschaft veröffentlicht werden. Die Reihe ist grundsätzlich für alle feministisch-politikwissenschaftlichen Schulen, Ansätze und Themenfelder offen. Die Reihe bietet Euch die Möglichkeit, Eure politikwissenschaftlichen Monographien, Dissertationen und Sammelbände zu veröffentlichen.
Aktueller Flyer hier     (1502 KB):

Wenn Ihr ein Buchprojekt anzubieten habt: Wir freuen uns auf Eure Manuskripte!
Willkommen sind Sammelbände und Monographien, die aktuell und feministisch-politologisch sind. Bitte schickt dem Sprecherinnenrat Abstracts, Gliederungen, Konzepte oder auch fertige Manuskripte. Das weitere Vorgehen werden wir dann individuell mit Euch absprechen.


Neuerscheinung:

  • Heike Brabandt/Bettina Roß/Susanne Zwingel (Hrsg.) 2008:
    Mehrheit am Rand? Geschlechterverhältnisse, globale Ungleichheit und transnationale Handlungsansätze (Politik und Geschlecht; Bd. 19), Wiesbaden: VS Verlag.

Das Buch kann beim VS Verlag bestellt werden.

Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden.


In Bearbeitung:

  • Lea Rosenberg: Martha Nussbaums Konzeption des guten Lebens (Arbeitstitel, erscheint voraussichtlich 2008)

  • Ringo Narewski: John Stuart Mill und Harriet Taylor Mill. Werk, Wirkung und Beziehung (Arbeitstitel, erscheint voraussichtlich 2008)

Bislang sind in dieser Reihe erschienen:

Degener, Ursula/ Rosenzweig, Beate (Hrsg.) 2006:
Die Neuverhandlung der sozialen Gerechtigkeit – feministische Analysen und Perspektiven. Wiesbaden. Bd. 18

Soziale Gerechtigkeit wird aktuell in Politik und Politikwissenschaft neu verhandelt. Dabei wird die Kategorie Geschlecht weitgehend vernachlässigt. Dieser Band analysiert die politikwissenschaftliche und philosophische Theoriedebatte aus feministischer Perspektive und fragt nach den Auswirkungen globaler politischer sowie sozioökonomischer Transformationsprozesse auf die Geschlechterverhältnisse.



Roß, Bettina (Hrsg.) 2004:
Migration, Geschlecht und Staatsbürgerschaft. Weiterdenken für antirassistische, feministische Politik/-wissenschaft. Opladen. Bd. 16

Aspekte des Zusammenwirkens von rassistischen und sexistischen Diskriminierungen werden von WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen und ExpertInnen aus den Bereichen feministische Theorie, Frauenbewegung, Anti-Diskriminierungsarbeit und Interkulturalität diskutiert. Sie beschäftigen sich dabei u.a. mit den Themen: Vorurteile bei der Arbeit, Bevölkerungspolitik, Frauenhandel, Asyl, Integrationspolitik, Konstruktion von Geschlecht und Ethnizität und vor allem mit möglichen Wegen, „ohne Angst verschieden sein...“ zu können.


Harders, Cilja/ Kahlert, Heike/ Schindler, Delia (Hrsg.) 2005:
Forschungsfeld: Politik. Einführung in geschlechtskritische Methodologien und Methoden in den Sozialwissenschaften. Bd. 15.

Das Buch bietet aus geschlechtskritischer Perspektive einen fundierten Überblick über die zentralen methodologischen und methodischen Debatten in den Sozialwissenschaften,die Politik und politisches Handeln ins Zentrum stellen.


Rudolph, Clarissa/ Schirmer, Uta 2004:
Gestalten oder verwalten? - Kommunale Frauenpolitik zwischen Verrechtlichung, Modernisierung und Frauenbewegung. Bd. 14

Die Untersuchung zeigt die Einflussmöglichkeiten und Handlungsspielräume kommunaler Frauenpolitik sowie die Widerstände dagegen auf und analysiert die Auswirkungen veränderter Rahmenbedingungen wie z.B. zunehmende Verrechtlichung, Verwaltungsreform und die Situation der Frauenbewegung.


Henninger, Annette/Ostendorf, Helga (Hrsg.) 2005:
Die politische Steuerung des Geschlechterregimes. Beiträge zur Theorie politischer Institutionen. Bd. 13.

Das Buch versammelt Beiträge zum Erklärungsgehalt des politikwissenschaftlichen Neuen Institutionalismus im Bereich der Gleichstellungspolitik und unterzieht vorliegende Ansätze und Theorien einer kritischen Revision. Es zeigt neue Wege institutionalistischer Forschung auf und gibt gleichzeitig frauenpolitischen PraktikerInnen Hinweise, wo Barrieren bestehen und wie diese abgebaut werden können.



Kahlert, Heike 2003:
Gender Mainstreaming an Hochschulen. Anleitung zum qualitätsbewussten Handeln. Bd. 12

Am Beispiel der geplanten Fusion der Universitäten-Gesamthochschulen Essen und Duisburg liefert das Buch einen informativen Überblick über die Diskussion zur Gleichstellung der Geschlechter und zeigt exemplarisch Gestaltungsansätze für Gender Mainstreaming auf.


Krause, Ellen 2003:
Einführung in die politikwissenschaftliche Geschlechterforschung. Bd. 11

Der Band gibt Auskunft über
- Grundbegriffe, Strömungen, Theorieansätze,
- wichtige Autorinnen/Klassische Texte
- Teilbereiche der Politikwissenschaft
- Aktuelle Debatten.

Er ist allen Studentinnen sehr zu empfehlen!



Bock, Stephanie 2002:
Regionale Frauennetzwerke: Frauenpolitische Bündnisse zwischen beruflichen Interessen und geschlechterpolitischen Zielen. Bd. 10

Im Mittelpunkt des Buches steht die Analyse spezifischer Stärken und Schwächen regionaler Frauennetzwerke, definiert als regionale Bündnisse unterschiedlicher frauen- und geschlechterpolitischer Akteurinnen. Diese Untersuchung der Netzwerkstrukturen umfasst zwei Zielrichtungen: Die Erste richtet sich mit Blick auf die Binnenstruktur, auf das soziale Netz bestehend aus Einzelakteurinnen. Dieses informelle Netzwerk wirkt sozial und unterstützend. Die Zweite betrifft eine Betrachtung des Netzwerks als kollektivem Akteur, der über gemeinsame Strategien verfügt und sich aktiv auf der Grundlage eines feministischen Politikverständnisses in die regionalen Entwicklungs- und Politikprozesse einmischt. Die spezifischen Qualitäten regionaler Frauennetzwerke werden erst in einer Betrachtung des Wechselverhältnisses beider Dimensionen sichtbar.


Dackweiler, Regina-Maria 2002:
Wohlfahrtsstaatliche Geschlechterpolitik in Österreich - Arena eines widersprüchlich organisierten Geschlechter-Diskurses. Bd. 9

Aus Interviews mit männlichen Personalverantwortlichen zu Gleichstellungsinitiativen wird im Buch herausgearbeitet, dass der österreichische Wohlfahrtsstaat mit dafür verantwortlich ist, dass Frauen weiterhin am Arbeitsmarkt benachteiligt werden: Frauen werden zwischen Familie und Beruf gesehen, Männer hingegen als ausschließlich für den Beruf verfügbar.


Auth, Diana 2002:
Wandel im Schneckentempo. Arbeitszeitpolitik und Geschlechtergleichheit im deutschen Wohlfahrtsstaat 2001. Bd. 8

Untersuchung über den Zusammenhang von Arbeitszeit, Geschlechterverhältnis, Arbeitszeit und Wohlfahrtsstaat. Analysiert werden die Struktur des Politikfeldes Arbeitszeitpolitik und die geschlechtsspezifischen Auswirkungen arbeitszeitpolitischer Maßnahmen in der Arbeitsmarkt-, Sozialversicherungs- und Familienpolitik. Die Bedeutung der staatlichen Steuerung beim Wandel von der Alleinverdienerehe zur Versorgerehe wird aufgezeigt.



Niekant, Renate/ Schuchmann, Uta (Hrsg.) 2003:
Feministische ErkenntnisProzesse. Zwischen Wissenschaftstheorie und politischer Praxis.
Bd. 7

Das Buch gibt Einblicke in aktuelle feministische erkenntnistheoretische und politische Praxen rund um das Phänomen Frauen-Wissen-Wissenschaft sowie in den Kontext Herrschaft-Rationalität-Wissen.


Harders, Cilja/Roß, Bettina, (Hrsg.) 2002:
Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden: Perspektiven der feministischen Analyse internationaler Beziehungen. Bd. 6

Die Einbeziehung von Frauen in Armeen, die Geschlechterregime in Krieg und Frieden sowie Perspektiven der Krisenbewältigung unter Einbezug der Geschlechterperspektive stehen im Zentrum dieses Buches. Im Einzelnen werden Konzeptionen von Krieg und Frieden, Frauen und Männer als AkteurInnen im Krieg sowie die Geschlechterverhältnisse in Nachkriegs- und Vorkriegssituationen in internationaler Perspektive untersucht.*


Geißel, Brigitte/ Seemann, Birgit (Hrsg.) 2001:
Bildungspolitik und Geschlecht. Ein europäischer Vergleich. Bd. 5

Die Bildungspolitik in Westeuropa wird aus der Genderperspektive beschrieben. Der Schwerpunkt liegt auf den Institutionen Schule, Berufliche Bildungseinrichtungen und Hochschule.

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Henninger, Annette 2000:
Frauenförderung in der Arbeitsmarktpolitik. Feministische Rückzugsgefechte oder Zukunftskonzept? Bd. 4

Das Buch untersucht die Umsetzung von Frauenförderung in der Arbeitsmarktpolitik. Die Autorin richtet den Blick kritisch auf Problemwahrnehmung und Handlungsstrategien der politischen Akteurinnen. Ziel der Analyse ist es, frauenpolitische Selbstbehinderungen zu überwinden und zukunftsweisende Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.



Holland-Cunz, Barbara/ Ruppert, Uta (Hrsg.) 2000:
Frauenpolitische Chancen globaler Politik. Verhandlungserfahrungen im internationalen Kontext. Bd. 3

Expertinnen internationaler Frauenpolitik aus Brasilien, Südafrika, USA, Ost- und Westeuropa beleuchten in diesem Band die feministischen Herausforderungen aktueller Prozesse und Diskussionen globaler Politik. Global Governance als Konzept steht dabei ebenso auf dem Prüfstand wie frauenpolitisch bedeutsame internationale Ereignisse und Entwicklungen der letzten Jahre. Unterschiedliche Systeme und Verfahren internationaler Verhandlungen werden auf ihre spezifischen frauenpolitischen Chancen hin verglichen.


von Wahl, Angelika 1999:
Gleichstellungsregime. Berufliche Gleichstellung von Frauen in den USA und in der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2

Das Buch analysiert vergleichend deutsche und amerikanische Gleichstellungspolitik für Frauen. Analog zu den Ansätzen aus der Sozialstaatsregime-Debatte, wird untersucht, inwiefern die berufliche Gleichstellung bestimmten liberalen bzw. konservativen Policymustern folgt. Die theoretische Frage ist, wieso ein traditionell ”schwacher” Staat, wie die USA, eine ”stärkere” Gleichstellungspolitik entwickelt hat als die Bundesrepublik Deutschland, die sonst eine lange Geschichte staatlicher Eingriffe in den Arbeitsmarkt aufweist. Welche Bedeutung haben das politische Regime, die Ausrichtung des Arbeitsmarktes sowie die Ideologie und Mobilisierung sozialer Bewegungen, insbesondere der Frauenbewegung?

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Bauhardt, Christine/ von Wahl, Angelika (Hrsg.) 1999:
Gender and Politics. "Geschlecht" in der feministischen Politikwissenschaft. Bd. 1

Zentrales Erkenntnisinteresse des Buches ist die Frage nach feministisch-politischem Handeln in vergeschlechtlichten gesellschaftlichen Kontexten: 1. Wer ist das Subjekt feministischer Politik, wenn sich die Kategorie ”Frau” als eine Konstruktion erweist?
2. Welche erkenntnistheoretischen Weiterungen erlaubt der dekonstruktive Blick auf die Selbstverständlichkeit des weiblichen Subjekts?
3. Wo und wie wird im politischen Handeln von AkteurInnen und Institutionen ”die Frau” (re-)konstruiert?
Der Band vereint sowohl handlungstheoretisch als auch strukturtheoretisch argumentierende Ansätze und versteht sich als Beitrag zu einer reflektierten Neubestimmung feministisch-politologischer Theorie und Praxis.

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Vor dem Wechsel zum Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften (vormals Leske + Budrich) wurden die Arbeiten des AK im Campus-Verlag, Frankfurt/New York (www.Campus.de ), in der Reihe "Politik der Geschlechterverhältnisse" veröffentlicht:

Bd. 12:
Gabriele Abels, Stefanie Sifft (Hrsg. 1999):
Demokratie als Projekt - Feministische Kritik an der Universalisierung einer Herrschaftsform.

Bd. 8:
Eva Kreisky, Birgit Sauer (Hrsg. 1997):
Das geheime Glossar der Politikwissenschaft. Geschlechtskritische Inspektion der Kategorien einer Disziplin.

Bd. 7:
Virginia Penrose, Clarissa Rudolph (Hrsg. 1996):
Zwischen Machtkritik und Machtgewinn. Feministische Konzepte und politische Realität.

Bd. 6:
Christina Lemke, Virginia Penrose, Uta Ruppert (Hrsg. 1996):
Frauenbewegung und Frauenpolitik in Osteuropa.

Bd. 5:
Teresa Kulawik, Birgit Sauer (Hrsg. 1996):
Der halbierte Staat. Grundlagen feministischer Politikwissenschaft.

Bd. 4:
Eva Kreisky, Birgit Sauer (Hrsg. 1995):
Feministische Standpunkte in der Politikwissenschaft. Eine Einführung.

Bd. 3:
Elke Biester, Barbara Holland-Cunz, Birgit Sauer (Hrsg. 1994):
Demokratie oder Androkratie? Theorie und Praxis demokratischer Herrschaft in der feministischen Diskussion.

Bd. 2:
Elke Biester, Barbara Holland-Cunz, Mechthild M. Jansen, Eva Maleck-Lewy, Anja Ruf, Birgit Sauer (Hrsg. 1994):
Das unsichtbare Geschlecht der Europa. Der europäische Einigungsprozeß aus feministischer Sicht.

Bd. 1:
Elke Biester, Barbara Holland-Cunz, Eva Maleck-Lewy, Anja Ruf, Birgit Sauer (Hrsg. 1994):
Gleichstellungspolitik - Totem und Tabus. Eine feministische Revision.


.Als erste, “graue” Publikation erschien als Resultat der Gründung des AK:

Elke Biester, Brigitte Geißel, Sabine Lang, Birgit Sauer, Petra Schäfter, Brigitte Young (Hrsg. 1992): Staat aus feministischer Sicht. Dokumentation des workshops der ad-hoc-Gruppe "Politik und Geschlecht" in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) anläßlich des 18. Wissenschaftlichen Kongresses der DVPW, Oktober 1991. Berlin (Otto-Suhr-Institut).

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